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Oktober 2020


Offener Brief an die Stiftung Kunstfonds
anlässlich der Vergabe des Stipendiums für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren
im Rahmen des Sonderförderprogramms 20/21 – NEUSTART KULTUR 





Sehr geehrte Frau Prof. Monika Brandmeier,
Sehr geehrter Herr Prof. Bjørn Melhus,
Sehr geehrter Herr Frank Michael Zeidler,

Im Rahmen der Ausschreibungen zum Programm NEUSTART KULTUR wurde im September das Stipendium für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren vergeben, welches wir als Bündnis von Künstler*innen mit Kindern grundsätzlich sehr begrüssen. Es ist erfreulich, dass diese Lücke in der Förderlandschaft erkannt und mitgedacht wurde. Völlig unverständlich ist aber das Ergebnis dieser Vergabe.

Wie konnte es dazu kommen, dass ein Stipendium, das speziell für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren ausgerufen wird, an 49 Männer und an nur 42 Frauen, sowie 3 Paare, vergeben wird? Es wurde noch nicht einmal eine paritätische, geschlechtergerechte Verteilung erreicht, sondern an mehr Männer als Frauen vergeben.

Dabei ist gerade während der Corona-Krise umso klarer geworden, dass der Hauptteil der familiären Arbeit immer noch bei den Frauen liegt und dass wir von einer geschlechtergleichen Verteilung der häuslichen Aufgaben noch sehr weit entfernt sind. Der Hauptteil dieser Stipendien hätte an Frauen vergeben werden müssen, denn sie sind es, die alleine schon durch Schwangerschaft und Stillzeit Ausfälle haben; sie sind es, die ihre Karrieren für längere Zeit hinten anstellen, um sich um die Kinder zu kümmern und die dadurch Lücken im Lebenslauf und in ihrem künstlerischen Schaffen aufweisen. Manche schaffen den Wiedereinstieg nur schwer oder gar nicht, unter anderem, weil wir immer noch in einem sehr familienunfreundlichen Fördersystem feststecken. Dies ist durch aktuelle Zahlen und Studien belegt, auf die wir bereits im Vorfeld zusammen mit unseren Schwesterinitiativen k+k berlin und Mehr Mütter für die Kunst Hamburg in einem Schreiben an Sie vom 4. August 2020 hingewiesen haben.

Um noch einmal die wichtigsten Punkte zu nennen: Auch heute noch liegt der Hauptanteil der Kinderpflege bei den Frauen. Der aktuelle Väterreport des BMFJ belegt, dass zwar immer mehr Männer Väterzeit nehmen, aber nur 21% nehmen mehr als die obligatorischen 2 Monate. (1) Dieses Verhältnis der Arbeitsaufteilung ändert sich bis zum 7. Lebensjahr des Kindes kaum. Das statistische Bundesamt veröffentlicht aktuell, dass 71% der Frauen in einer Partnerschaft mit minderjährigen Kindern in Teilzeit arbeiten und nur 6% der Männer. (2) Diese allgemeinen Zahlen lassen sich problemlos auf den Kunstbereich übertragen, wie uns die aktuelle IFSE Studie Studio Berlin II verrät, die herausgefunden hat, dass die Zahlen zur familiären Arbeit bei Künstler*innen sich nicht vom Bundesdurschnitt unterscheidet. Wir müssen davon ausgehen, dass 75% der familiären Arbeit auch heute noch von Frauen erledigt wird. (3)

Die Liste der Stipendiat*innen haben wir uns etwas genauer angeschaut und unter den Ausgewählten befinden sich A-Lister*innen, die bereits im MOMA New York ausstellten, sowie vielfach jährlich hochdotiert gefördert wurden (teilweise auch mehrfach durch die Stiftung Kunstfonds) und die in international agierenden Galerien vertreten sind. Die Stiftungsidee der Stiftung Kunstfonds formuliert sich aber anders: „Die Jurys richten Ihr Augenmerk besonders auf die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses und die Mitfinanzierung innovativer Projekte, die durch das Raster des zunehmend kommerzialisierten Kunstbetriebes zu fallen drohen.“ Gerade für ein Stipendium dieser Art und unter den besonderen Bedingungen wäre es wohl richtiger gewesen, diese Leitidee umzusetzen und die Förderungen denjenigen zuzusprechen, die dieser Vorgabe entsprechen und die ein Stipendium jetzt dringend brauchen. Unabhängig davon sind auch wir der Meinung, dass die Qualität der Arbeiten ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl sein sollte, auch wenn es notwendig ist, dass man bei Künstler*innen mit Kindern die genannten Lücken berücksichtigt. Umso mehr überraschten uns die teilweise sehr vollen und lückenlosen Lebensläufe der Stipendiat*innen, wo man sich fragt wann sie noch ihre Kinder betreuen. Ebenso finden sich neben A-Lister*innen auch viele Künstler*innen wo sich die geforderte Qualität gar nicht erkennen lässt, andere arbeiten vorrangig in anderen Sparten wie Film, Foto oder Musik. Die meisten Stipendiat*innen kommen aus Berlin und aus dem Raum Süddeutschland zählen wir nur sechs Stipendiat*innen, spiegelt sich das auch in den Bewerber*innenzahlen wieder?

Uns ist natürlich bewusst, dass es nicht möglich ist, in der Kürze der Zeit und bei der Summe der Bewerbungen alles richtig zu machen, vor allem weil es für das Programm noch keine Blaupause gibt. Dennoch erwarten wir von einer bundeseigenen Stiftung eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeit. Die Abfrage der sozio-ökonomischen Lebensumstände wäre hier absolut notwendig gewesen, ebenso wie eine Abfrage bei den Vätern darüber, wie umfänglich sie sich um Kinder und Haushalt kümmern.

Wir fordern, in Union mit unseren Schwesterinitiativen in Berlin und Hamburg, eine dezidierte Stellungnahme der Stiftung Kunstfonds zu der hinsichtlich „NEUSTART KULTUR – Stipendien für Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren“ erfolgten Verteilungspolitik und die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie viele Bewerbungen wurden von Künstlerinnen und wie viele von Künstlern eingereicht?

  2. Warum wurde, obwohl aktuelle Fakten und Statistiken mehrfach belegen, dass die Sorgeverpflichtungen zum Großteil von Frauen wahrgenommen werden, nicht gendergerecht entschieden? (siehe auch unser o.g. Schreiben)

  3. Warum wurde nicht einmal paritätisch entschieden?

  4. Welche Anweisungen gab es bzgl. der Auswahlkriterien und der Auswahlquote von Stiftungsseite an die Jury?

  5. Warum wurden die Einsendungen nicht dahingehend überprüft, ob zeitnahe anderweitige Förderungen vorliegen (einige Stipendiat*innen haben in jährlicher Folge hochdotierte Stipendien erhalten, auch von der Stiftung Kunstfonds)?

  6. Warum wurden nur Künstler*innen angesprochen, die Kinder bis 7 Jahre haben?

  7. Welches sind die Qualitätskriterien, nach denen Ihre Jury ausgewählt hat?

  8. Aus welchen Bereichen und Städten Deutschlands kamen die Bewerber*innen?

 

Wir hoffen natürlich, dass der Bedarf im vollen Umfang erkannt wurde und ein Stipendium dieser Art dauerhaft Einzug in die Förderlandschaft findet, auch bei der Stiftung Kunstfonds. Für Künstler*innen mit Kindern, die nicht regelmäßig auf lange Residencies gehen können und nicht so flexibel und international agieren können wie ihre Kolleg*innen, sind Arbeitsstipendien umso notwendiger, damit sie an ihrer eigenen Arbeit vor Ort weiterarbeiten können ohne dem ständigen finanziellen Druck ausgeliefert zu sein, der mit Familie wächst.

Zudem fordern wir eine zeitnahe zweite Vergaberunde, die sich speziell auf Künstlerinnen mit Kindern bezieht und unsere genannten Kriterien zur Vergabe berücksichtigt. Es eilt, da in diesem Corona-Jahr viele professionelle Künstlerinnen, insbesondere mit Kindern, akut existenziell bedroht sind, und zudem auch noch häufig durch weitere Förderraster fallen. Diese akute Situation betrifft nicht nur Einzelschicksale, sondern auch damit die gesamte Kunst- und Kulturwelt, der eine große und wichtige Gruppierung von hochqualifizierten kunstschaffenden Frauen verloren geht. Gerade in der Corona-Krise wird im großen Stile am tatsächlichen Bedarf vorbei gefördert, das sollte hier nicht noch einmal passieren.

Für Beratungsleistungen bezüglich Stipendien dieser Art oder um die Situation der Künstler*innen mit Kindern weiter zu erläutern stehen wir natürlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Gabi Blum und Anna Schölß
K&K – Bündnis Kunst & Kind München




1 https://www.bmfsfj.de/blob/112720/2d7af062c2bc70c8166f5bca1b2a331e/vaeterreport-2016-data.pdf Seite 16 / Wie lange Väter in Elternzeit gehen

2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/973656/umfrage/voll-und-teilzeitbeschaeftigung-von-eltern-in-deutschland-nach-familienform/

3 https://www.bbk-berlin.de/sites/default/files/2019-11/IFSE_Studio-Berlin-III-2.pdf Seite 20 / Die familiäre Situation

 


Offener Brief als PDF Version (160KB)



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Zum Nachlesen

Publikation
fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

mit allen Redebeiträgen von der Demo zum Weltfrauentag am 8. März 2020
vor der alten Nationalgalerie, Berlin

fair share! PDF Booklet (2,3MB)

 





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Gruß zum Muttertag im Mai 2020

 

 

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Kinder Kunst Corona

Eine Video Konferenz zur Lage der Kunst in Kombination mit Elternschaft in Zeiten von Corona
3. Mai 2020, 40 min.



Gabi Blum (K&K – Bündnis Kunst & Kind München)
Marcia Breuer (Mehr Mütter für die Kunst Hamburg)
Teresa Monfared (kunst + kind berlin)
Anna Schölß (K&K – Bündnis Kunst & Kind München)

Am Sonntag den 3. Mai 2020 ensteht das Video „Kinder Kunst Corona“ relativ spontan als One Shot. Vier Künstlerinnen aus verschiedenen Städten treffen sich online um sich nach sieben Wochen Lockdown über die Situation der Künstlerinnen in Elternschaft auszutauschen. Ein roher, ungeschnittener und fast dadaistischer Dialog ensteht, denn zuvor wurden weder der konkrete Ablauf noch die Inhalte abgesprochen. Die Künstlerinnen reagieren spontan und zufällig aufeinander, sie tragen vorbereitete und freie Texte vor, die sie selbst formuliert oder aus dem Umfeld gesammelt haben, die aus der aktuellen Berichterstattung herausgenommen wurden oder Zitate von Politiker*innen und anderen Verantwortlichen sind. Im Videomitschnitt entsteht eine besondere Art von künstlerischer Performance, die das Stimmungsbild dieser seltsamen Zeit in seiner ganzen Vielfalt abbildet.

Die Corona-Krise hat neben den dramatischen gesundheitlichen Gefahren auch einen anderen Aspekt: Sie verstärkt krankhafte Systeme und Dynamiken, die bereits existieren und deckt diese unerbittlich auf. Dass Care-Work und die Gleichstellung der Frauen im Jahre 2020 wieder auf ein Niveau der 50er Jahre zurückgefallen sind, ist eigentlich gar nicht so überraschend. Auch die Kulturbranche trifft der Totalausfall besonders hart, man kann sich also vorstellen, was das für die Situation der Künstlerinnen mit Kindern bedeutet. Dennoch heißt es gemeinhin: In der Krise sollen die Menschen zusammenstehen, so die Politiker*innen. Dass aber größtenteils die Frauen wieder einmal wie selbstverständlich ihre berufliche Tätigkeit und finanzielle Unabhängigkeit drastisch und klaglos einschränken und den Hauptteil der Care-Arbeit übernehmen, weil Betreuungseinrichungen geschlossen werden, hat erstmal so richtig niemanden empört. Vermutlicherweise liegt das daran, dass Eltern wie auch Künstlerinnen oftmals eine schlechte bis gar keine Lobby haben, die sich, vor allem jetzt, für ihre Interessen einsetzen kann. Doch die Übernahme von Kümmer-Tätigkeiten sind ein notwendiger Akt der Solidarität und Kinder vielleicht die systemrelevanteste Gruppe die es gibt! Dass diese Verpflichtung zur Solidarisierung aber für männliche Arbeitnehmer und Chefetagen nicht zwingend geltend gemacht wird, sowie der Fakt, dass man kaum Videobotschaften von Frauen findet, motivierte die Protagonistinnen zu diesem Video.

www.kundk.xyz
www.kunstundkind.berlin
www.mehrmütterfürdiekunst.net







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K&K fährt nach Berlin
im März 2020



fair share! Sichtbarkeit
für Künstlerinnen

Demo * vor der alten Nationalgalerie, Berlin * Weltfrauentag 8. März 2020









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Facebook Event: www.facebook.com/events/123222612440047/




Auszug aus der Pressemeldung

Zur Demonstration aufgerufen haben der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, das Frauenmuseum Berlin e.V., das Künstlerinnennetzwerk kunst + kind berlin und die GEDOK Berlin. Weitere Künstlerinnenverbände und Initiativen werden teilnehmen, unter anderem K&K – Bündnis Kunst & Kind aus München sowie Mehr Mütter für die Kunst aus Hamburg.


Kommen Frauen nur ins Museum, wenn sie nackt sind?
Mit dieser provokanten Frage machten in den 1980er Jahren die Guerilla Girls darauf aufmerksam, dass der Anteil der Kunst von Frauen in den Museen weltweit nicht einmal 5% war. Olle Kamellen? Leider nein.

Die Präsenz von Künstlerinnen im deutschen Kunst und Ausstellungsbetrieb hat sich zwar seitdem verbessert, aber zufriedenstellend ist sie nicht. Das muss sich ändern! Anlässlich des letzten Tages der Sonderausstellung Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919 in der Alten Nationalgalerie in Berlin wird über performative Aktionen und kurze Impulsbeiträge auf die bis heute andauernde Schieflage im Kunstbetrieb aufmerksam gemacht. In der Sammlung der Alten Nationalgalerie befinden sich z.B. Werke von 43 Künstlerinnen, die in der Sonderausstellung erstmals gezeigt werden. Im Schaubestand des Hauses waren bislang jedoch nur 5 Werke von Künstlerinnen sichtbar – also nicht einmal 1%! Auch im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart ist die Künstlerinnenquote in der Schausammlung mit derzeit 16,7% Künstlerinnenanteil beschämend gering.

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind kein Einzelfall: In den meisten Schausammlungen, sowie Überblicks- und Einzelpräsentationen durch alle Jahrhunderte sind Künstlerinnen stark unterrepräsentiert. Gender Pay Gap und Gender Show Gap beweisen mit statistisch belegten Resultaten eine deutliche Ignoranz gegenüber Oeuvre, Einfluss und Biografien von Künstlerinnen. Weibliche Positionen blieben bisher relativ unerforscht, weil Frauen erst vor 100 Jahren an den Kunstakademien in Deutschland zugelassen und seitdem als ernstzunehmende Konkurrenz in der Männerdomäne des Kunstbetriebs wahrgenommen worden sind. Trotz Gleichstellungsbemühungen sind die Zugangsbarrieren und Vorurteile bis heute virulent und Künstlerinnen werden aufgrund diskriminierender Strukturen im deutschen Förderbetrieb benachteiligt. Selbst dort, wo Frauen in gehobenen Positionen des Kunstbetriebs agieren, bleibt es in der Regel bei den gewohnten patriarchalischen Strukturen und einem Festhalten am tradierten Kanon.

Kunst von Frauen zu zeigen und zu fördern, sollte jede*r Akteur*in im mit Steuergeldern finanzierten Kunstbetrieb eine demokratische Verantwortung sein und als Chance gesehen werden, endlich die unzeitgemäße Dominanz von männlichen Künstlern aufzulösen.


Forderungen der Künstlerinnenverbände und Unterstützer*innen


Anerkennung der Leistungen von Künstlerinnen aller Jahrhunderte bis heute

Gendergerechte Gestaltung von zukünftigen Ankaufs- und Ausstellungstätigkeiten
(Beispiele: Tate Gallery London und Baltimore Museum of Art; USA)

Steigerung der Werkpräsenz weiblicher Autorenschaft in Schausammlungen und Ausstellungen.
Im zeitgenössischen Bereich mindestens 50%

Förderung von Forschungsprojekten und Publikationen zu Künstlerinnen

Aufarbeitung und Neuschreibung kunsthistorischer Publikationen der Vergangenheit

Einführung von deutlich mehr und gezielten Förderungen und Preisen für Künstlerinnen aller Altersstufen

Abschaffung von Altersbeschränkungen bei Ausschreibungen

Förderprogramme für Künstler*innen mit Erziehungs- und Care-Aufgaben,
z.B. Präsenz-Vor-Ort-Stipendien nach dem Vorbild des Frauenkulturbüros NRW.
Zuschüsse bei mitreisender Person und Kind bei Reisestipendien

Entwicklung von Förderprogrammen zur gezielten Unterstützung des Wiedereinstiegs nach familienbedingter Auszeit




Links:

Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie: Eine kritische Bestandsaufnahme (2017): www.blog.smb.museum/kein-raum-fuer-mich-allein-kuenstlerinnen-in-der-altennationalgalerie/

BBK Bund: Beruf Künstlerin/Forderungen an die Politik (2019):
www.bbk-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/bbkbundesverband_ daten/Soziales/BBKForderungen_ Geschlechtergerechtigkeit_27.08.2019_final_01.pdf

bbk berlin: Ergebnisprotokoll des Summits zum Gender Gap (2019): www.bbk-berlin.de/con/bbk/upload/textarchiv19/Foerdersummit_Ergebnisprotokoll_25- 09-2019_web.pdf

Das einzige Frauenkulturbüro in Deutschland: www.frauenkulturbuero-nrw.de

Familiengerechte Förderung bei Reisestipendien der Hessischen Kulturstiftung: www.hkst.de/de/stipendien/ (Zuschuss für mitreisende Person und Kind)

Das einzige bundesweite öffentliche Stipendium für Künstlerinnen mit Kindern: www.land.nrw/de/pressemitteilung/praesenz-vor-ort-stipendien-fuer-musikerinnen-mitkindern- bewerbung-ist-ab-sofort





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K&K
ist ein Bündnis von und für Künstlerinnen mit Kindern, gegründet im Februar 2018 von Anna Schölß und Gabi Blum.
K&K pflegt einen Verteiler von mittlerweile über 70 Adressen der sich auch um eine ständig wachsende Zahl männlicher Kollegen ergänzt.

K&K strebt eine dauerhafte Tätigkeit an und will zum einen die Arbeitsbedingungen von Künstler*innen mit Kindern verbessern und sich für deren Interessen stark machen, zum anderen geht es um Netzwerkbildung und das gemeinsame Arbeiten an Projekten, sowie Bündeln und Archivieren von Informationen.
K&K
veranstaltet regelmäßige diskursive Treffen mit Gästen, die zum Thema referieren und mit den Teilnehmer*innen diskutieren. Wechselweise trifft man sich in Ateliers und Ausstellungsräumen. Zu Gast waren bisher Friedel Schreyögg (Vorsitzende der Gedok), Alix Stadtbäumer (Künstlerin und Kuratorin der Artothek), Susanne Witzgall (Leitung cx centrum für interdisziplinäre Studien an der AdBK München), Frauke Meyer (Frauenkulturbüro NRW), Uli Aigner (Künstlerin aus Berlin), Lisa Britzger (Kuratorin) und Julia Maier (Kuratorin und künstlerische Mitarbeiterin AdBK München).

Im Herbst 2018 richtete K&K ihre erste Ausstellung Beste Aussichten im Kloster Schlehdorf mit 54 teilnehmenden Künstler*innen aus.
Im Herbst 2019 folgte der K&K Kongress mit Beste Aussichten II im Sardenhaus mit Podiumsdiskussion, Salon, Ausstellung und Performances.
Ende Juni 2020 wird K&K das Geranienhaus im Nymphenburger Schloßpark mit einer Skulpturenaussellung bespielen.


K&K
– Bündnis Kunst & Kind


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